5. April 2018

Eidgenössisches Turnfest Biel – ein Paradebeispiel für Nachhaltigkeit

Im Juni 2013 strömten mehr als 60‘000 Turner und doppelt so viele Besucher an das eidg. Turnfest ans Ufer des Bielersees. Das OK hat sich viel vorgenommen und so hat sich das Fest zu einem Paradebeispiel für Nachhaltigkeit entwickelt. Passareco hat dank starken Partnerschaften einen wesentlichen Teil zum Erfolg beigetragen.     

Damit die zahlreichen Turner und Besucher das Kulturland am Bieler Seeufer nicht all zu sehr beschädigen, mussten sich die Veranstalter etwas einfallen lassen. Es galt, die Wiesen auf der Festmeile in Nidau sowie rund um die Sportstätten, auf dem Campingplatz und im Park & Ride in Ipsach zu befestigen. Insgesamt eine Fläche grösser als zwei Fussballplätze.

Hohe Ansprüche an die Nachhaltigkeit

Der OK-Präsident Fränk Hofer hat sofort erkannt, dass Passareco hierfür eine Lösung bieten kann, welche in Sachen Nachhaltigkeit unübertroffen ist: „Es kann nicht Ziel sein, dass wir Plastik-Platten von Deutschland oder Holland nach Biel transportieren, um den Boden zu schützen. Ich denke, mit den Bodenschutzplatten aus Holz haben wir eine exemplarisch gute Lösung gefunden.“

Regionale Wertschöpfung durch das eidg. Turnfest

Dass die regionale Wertschöpfung gefördert wird, war den Organisatoren ein grosses Anliegen. Diesen Anspruch haben wir mehr als erfüllt. Das Holz für die Produktion der Bodenschutzplatten stammt vom Jura-Südfuss. Die Schwarzföhren, welche in der Schweiz nicht heimisch sind, wurden von den Bieler Burgergemeinden kostenlos zur Verfügung gestellt. Zur Weiterverarbeitung wurden die Baumstämme mit lokalen Transportfirmen in Sägereien rund um Biel gefahren, so dass die Transportwege kurz geblieben sind.

Sozialverträgliche Produktion

Zusammengesetzt wurden die Bodenschutzplatten in zwei Sozialfirmen der Region: Das Landschaftswerk Biel-Seeland und die Syphon AG bieten Arbeitsplätze für Menschen auf Stellensuche. „Das ist ein sinnvolles Projekt, weil es nicht nur ein Beschäftigungsprogramm ist, sondern richtige Arbeit, die geschätzt wird“, meint der Geschäftsleiter von Syphon, Michel Zwahlen. Durchschnittlich haben die Mitarbeiter der Syphon AG und des Landschaftswerks Biel-Seeland täglich 23 ecopark Elemente hergestellt, welche hauptsächlich als Verbindungswege auf dem Campingplatz und für die Zufahrten zum Parking des eidg. Turnfest eingesetzt wurden.

Ästhetisch stilvoller und funktionaler Bodenschutz

Mit der Unterstützung des Zivilschutzes haben sie danach in nur fünf Wochen eine Fläche von insgesamt 15’603m2 mit den Bodenschutzplatten befestigt – verteilt auf sechs Standorte. Für die 600 Meter lange Festmeile benötigte die Verlege-Crew lediglich eine einzige Woche. Weil viele Sponsoren und Partner ihre Stände ebenfalls mit ecoplate ausgerüstet haben, präsentierte sich die Festmeile in Nidau in einem ästhetisch stilvollen, einheitlichen Erscheinungsbild.

Der Nachhaltigkeitsbericht (PDF)

 

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