4. April 2018

Die Stadt Zug setzt auf Holz und fördert junge Erwachsene

Für das Baudepartement der Stadt Zug konnte Passareco im Juni einen provisorischen Parkplatz von 1’325 m2 am Neufeldweg realisieren. Die Wiese wird für ungefähr 1.5 Jahre genutzt weil die Parkplätze am bestehenden Standort aufgrund des Projektes „Entwässerung Zug Nord“ aufgehoben wurden.

Holz statt Kies für die Stadt Zug

Vor Projektvergabe haben mehrere Baustellensitzungen stattgefunden. Die Stadt Zug hatte die Wahl zwischen einem konventionellen Kiesplatz und dem System ecopark. „Ausschlaggebend für die Wahl der Passareco Holzroste waren die Aspekte des Bodenschutzes sowie das rasche Verlegen“ erklärt Thomas Keller, Stv. Stadtingenieur und Projektleiter Stadt Zug. Auch musste der Platz nicht ausgeebnet werden, da sich die flexiblen Roste an ungleichmässiges Gelände anpassen. Lediglich die Wiese wurde kurz vor den Arbeiten gemäht.

Verlegen durch soziale Institution

Auf die Vergabe folgte die Planung und Organisation für das Verlegen. Passareco legt viel Wert auf die Kooperation mit lokalen sozialen Institutionen und hat auf Empfehlung von Jascha Hager, Stadtingenieur, mit dem „Arbeit- und Bildungsprogramm für Lehrstellen suchende Jugendliche und junge Erwachsene im Kanton Zug“ Kontakt aufgenommen. Mit dem Programm „Einstieg in die Berufswelt“ wird die Förderung der beruflichen sowie der sozialen Integration von Jugendlichen angestrebt. Unkompliziert konnte die Zusammenarbeit mit der Abteilung Gruppe Natur vereinbart werden. Je ecopark Element benötigt es 6 Personen und einen Vorarbeiter, ein Team kann daher von Hand eine Fläche von ca. 600 m2 pro Tag verlegen.

Am Vormittag des 1. Juni war es dann soweit: mit zwei Gruppen haben die jungen Leute mit dem Verlegen der 230 Holzroste begonnen. „Es brauchte eine kleine Einarbeitungszeit, bis alle Teilnehmer sich aufeinander abstimmen konnten und die Arbeiten zügig von der Hand gingen. Am nächsten Tag haben sich die zwei Teams dann besser organisiert und die Stimmung war trotz des sehr heissen Wetters durchaus positiv!“ erzählt Raphael Siegenthaler, Leiter der Gruppe Natur. „Nach zwei Tagen waren die jungen Erwachsenen zwar müde, aber auch richtig Stolz, ihr Werk, den fertigen Parkplatz für die Stadt Zug vor sich zu sehen.“

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