Bodenschutz in Parkanlagen

Grünflächen in öffentliche Parkanlagen haben innerstädtisch wichtige ökologische Funktionen. Unter anderem dämpfen sie Temperaturschwankungen und sind für den Grundwasserhaushalt unerlässlich. Dementsprechend müssen sie geschützt werden, insbesondere auf stark frequentierten Plätzen.

Schutz vor Bodenverdichtung

Entscheidend für einen nachhaltigen Bodenschutz ist, was unterhalb der ersten 5 -10 cm geschieht. Der Unterboden versorgt die Vegetation mit Nährstoffen und ist massgeblich für die Regulierung des Wasserhaushaltes zuständig. Wird er verdichtet, verstopfen die Poren, die Wurzeln erhalten zu wenig Sauerstoff, ein über Jahrtausende gewachsenes Ökosystem wird zerstört. Die wichtigsten Massnahmen für den Schutz vor Verdichtung sind:

  • Grosse Lasten auf eine möglichst grosse Fläche verteilen
  • Punktuelle Bodenpressung auf ein Minimum reduzieren

Schutz der Grasnarbe

Die Grasnarbe muss intakt bleiben, damit die Tragfähigkeit des Bodens gewährleistet ist. Sind die Wurzeln einmal zerstört, wirkt sich jede zusätzliche Belastung direkt auf den Unterboden aus.

Die patentierten Holzroste von Passareco haben folgende Vorteile:

  • Luft- und wasserdurchlässig durch Lamellenstruktur
  • Lasten werden verteilt
  • Tragfähigkeit des Bodens bleibt erhalten
  • Grünfläche kann sich selbständig erholen
  • Kein Schlamm, keine Pfützen, kein Staub

Unter anderem nutzen die Städte Basel und Neuenburg das Passareco-System. In Basel wird der Petersplatz während der jährlichen Herbstmesse geschützt. In den Parkanlagen Jeunes-Rives in Neuenburg wird der Boden rund um den Imbissstand «Au bord du…» durch ecoplate geschützt.

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